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Wie immergrün mit Kassendaten und künstlicher Intelligenz Wachstum besser steuert

Kim Jüditz

6 min Lesezeit

25. August 2026

Verbesserung mit SIDES

SIDES MCP macht Umsatz- und Produktzusammenhänge sichtbar, die vorher nicht erkennbar waren

Business Type

Franchise, Quick-Service

Anzahl der Filialen

75 Standorte

Kunde seit

2019

Genutzte Produkte

POS

Shop

Pay

Kiosk

Insights

immergrün gehört seit über 20 Jahren zum deutschen Quick-Service-Markt und betreibt heute knapp 75 Standorte. Mit jedem weiteren Store wächst nicht nur das Geschäft, sondern auch die Menge an operativen Daten. Gemeinsam mit SIDES nutzt immergrün diese Daten, um Produktverkäufe, Warenkörbe und digitale Bestellwege besser zu verstehen.

Viele Gastronomiebetriebe wissen, welche Produkte sich gut verkaufen. Schwieriger wird die Frage dahinter: Warum funktionieren sie und welche Entscheidung lässt sich daraus für morgen ableiten?

Genau an diesem Punkt setzt immergrün an. Das Franchise-Konzept gehört seit über 20 Jahren zum deutschen Quick-Service-Markt und steht heute mit knapp 75 Standorten für Bowls, Salate, Säfte, Wraps und Smoothies. Mit jedem weiteren Standort wächst nicht nur das Geschäft, sondern auch die Menge an Daten: Bestellungen, Produktverkäufe, Tagesverläufe, Standortunterschiede und digitale Bestellwege.

Für immergrün reicht es deshalb nicht, Umsätze nur rückblickend zu betrachten. Entscheidend ist, aus operativen Daten konkrete Erkenntnisse für Sortiment, Platzierung, Bestellwege und Wachstum abzuleiten.

Die Herausforderung: Daten sehen, Zusammenhänge verstehen

Je größer ein Betrieb wird, desto mehr Zahlen entstehen im Tagesgeschäft. Das SIDES Statistik-Tool liefert dafür bereits wichtige Auswertungen: Umsätze, Bestellvolumen, Produkte, Zeiträume, Filialen und weitere Kennzahlen lassen sich im System nachvollziehen. Für viele operative Fragen ist das die richtige Grundlage.

immergrün wollte aber einen Schritt weitergehen:

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„Wir wollten tiefer gehen und verstehen, welche Zusammenhänge wirklich hinter unseren Umsätzen stecken.“

Mark Twiehoff, Geschäftsführer von immergrün

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Damit wird aus einem Reporting eine strategischere Fragestellung: Welche Produkte beeinflussen den Warenkorb? Welche Platzierungen verändern das Bestellverhalten? Und welche Annahmen aus dem Tagesgeschäft halten einer Datenanalyse wirklich stand?

Was das Statistik-Tool vom SIDES MCP unterscheidet  

SIDES MCP, das sich gerade noch in der Beta-Phase befindet, ist in diesem Fall kein klassisches Dashboard und kein einzelnes Standard-Modul. Es ist vielmehr die technische KI-Grundlage, um operative SIDES-Daten für weiterführende Analysen nutzbar zu machen.

Der Unterschied zum Statistik-Tool liegt in der Funktion: Das Statistik-Tool zeigt Kennzahlen direkt im System. Es hilft Gastronom:innen, Umsätze, Produkte, Zeiträume und Filialen auszuwerten. SIDES MCP setzt darunter an. Es schafft die Verbindung, um diese Daten für komplexere Analysefragen und KI-gestützte Auswertungen bereitzustellen.

Für immergrün wurde dafür gemeinsam mit SIDES eine Datenbasis geschaffen.

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„Gemeinsam mit SIDES haben wir unsere Daten in eine Google-BigQuery-Datenbank übertragen. Das war der Ausgangspunkt für tiefere Analysen.“

Mark Twiehoff, Geschäftsführer von immergrün

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Vereinfacht gesagt: Das Statistik-Tool beantwortet, was passiert ist. Die weiterführende Analyse mit SIDES MCP hilft dabei zu verstehen, warum es passiert ist und welche Muster sich daraus ableiten lassen.

Konkretes Beispiel: Produktplatzierung und Warenkorb  

Ein konkreter Analyseansatz bei immergrün betrifft Produktzusammenhänge. Im Interview beschreibt Mark Twiehoff, dass durch die tiefere Analyse Muster sichtbar wurden, die vorher nicht erwartet wurden.

Ein Beispiel: Wenn ein bestimmtes Food-Produkt prominenter platziert wird, kann sich zeigen, dass dadurch auch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass ein anderes Produkt zusätzlich gekauft wird. Für den Store-Alltag ist das ein wichtiger Unterschied. Es geht nicht nur darum, welcher Artikel für sich allein gut läuft, sondern welche Produkte gemeinsam Wirkung entfalten.

Daraus entstehen konkrete Entscheidungen für Sortiment und digitale Bestellstrecken: Welche Produkte sollten am Self-Order-Terminal sichtbarer sein? Welche Artikel eignen sich für Empfehlungen oder Menülogiken? Welche Platzierungen sollten standortübergreifend getestet werden?

Das ist deutlich konkreter als eine reine Bestseller-Liste. Die Analyse zeigt nicht nur, was verkauft wird, sondern welche Faktoren den Warenkorb beeinflussen können.

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„Wir haben plötzlich Aussagen bekommen zu Ursachen und Wirkungen, die wir vorher so nicht erwartet hätten.“ Mark Twiehoff, Geschäftsführer von immergrün

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Warum Self-Order-Terminals dabei eine wichtige Rolle spielen  

Self-Order-Terminals sind bei immergrün nicht nur ein zusätzlicher Bestellkanal, sie sind auch ein messbarer Touchpoint im Store-Alltag. Laut SIDES Produktübersicht laufen 35 % der Bestellungen bei immergrün über Self-Order-Terminals.

Das ist für die Analyse relevant, weil digitale Bestellungen strukturierte Daten liefern. Über das Terminal lässt sich nachvollziehen, welche Produkte Gäste auswählen, welche Extras ergänzt werden, welche Artikel besonders sichtbar sind und welche Bestelllogiken den Warenkorb beeinflussen.

Damit wird das Self-Order-Terminal nicht nur operativ genutzt, um Bestellungen aufzunehmen. Es liefert auch Hinweise darauf, wie digitale Verkaufsflächen gestaltet werden sollten. Für ein Franchise-Konzept mit knapp 75 Standorten ist das besonders wertvoll, weil erfolgreiche Erkenntnisse nicht nur für einen Store relevant sind, sondern standortübergreifend getestet und weiterentwickelt werden können.

Von Erfahrung zu überprüfbaren Entscheidungen  

In der Gastronomie entstehen viele Entscheidungen aus Erfahrung: Welche Produkte laufen gut? Welche Aktionen lohnen sich? Welche Platzierung wirkt? Diese Erfahrung bleibt wichtig. Bei vielen Standorten wird sie aber stärker, wenn sie durch Daten überprüft werden kann.

Genau darin liegt für immergrün der Mehrwert. Die tiefere Analyse hilft dabei, Annahmen zu prüfen und operative Entscheidungen besser abzusichern. Manche Faktoren, die intern als besonders wichtig galten, waren in der Datenanalyse weniger entscheidend als erwartet. Gleichzeitig wurden Zusammenhänge sichtbar, die vorher nicht im Fokus standen.

So verändert sich die Rolle von Daten: Sie dienen nicht nur als Rückblick auf vergangene Umsätze, sondern als Grundlage für Entscheidungen im laufenden Geschäft.

Wie Gastronomiebetriebe solche Analysen nutzen können  

Für Gastronomiebetriebe bedeutet das: Wer bereits mit SIDES arbeitet und über mehrere Standorte, hohes Bestellvolumen oder konkrete Analysefragen verfügt, kann gemeinsam mit SIDES und dem MCP prüfen, welche Daten sinnvoll ausgewertet werden können.

Der Einstieg beginnt dabei nicht mit „Wir brauchen KI“, sondern mit einer klaren operativen Frage. Zum Beispiel: Welche Produkte beeinflussen den Warenkorb? Welche Filialen performen unter ähnlichen Bedingungen unterschiedlich? Welche Aktionen wirken wirklich auf Umsatz oder Bestellverhalten?

Aus solchen Fragen kann eine Analyse entstehen, die über klassisches Reporting hinausgeht.

Der Blick nach vorn: KI als Werkzeug für Wachstum  

Für immergrün ist KI kein Selbstzweck, sondern die zentrale Frage war: Was kann KI wirklich für das Unternehmen leisten?

Die Antwort liegt nicht in einem einzelnen Tool, sondern in der Verbindung aus operativen Daten, technischer Infrastruktur und konkreten Fragestellungen. Genau hier setzt SIDES MCP an: Es schafft die Grundlage, damit KI mit relevanten Betriebsdaten arbeiten kann.

Fazit: Wachstum braucht mehr als Standard-Reporting  

immergrün zeigt, wie moderne Gastronomie Daten gezielter nutzen kann. Das SIDES Statistik-Tool liefert wichtige Kennzahlen für das Tagesgeschäft. Die weiterführende Datenanalyse mit SIDES MCP geht eine Ebene tiefer: Sie hilft, Zusammenhänge zu erkennen, Annahmen zu überprüfen und Entscheidungen datenbasierter zu treffen.

Gerade für Franchise-Konzepte und Quick-Service-Restaurants mit vielen Standorten entsteht daraus ein klarer Vorteil. Wer versteht, welche Produkte, Kanäle und Maßnahmen wirklich wirken, kann Wachstum gezielter steuern.

Über 

immergrün

immergrün ist ein deutsches Franchise-Konzept für gesundes Essen und Getränke. Die Marke gehört seit über 20 Jahren zum Quick-Service-Markt und verbindet Bowls, Salate, Säfte, Wraps und Smoothies in einem modernen Gastronomieformat. Heute betreibt immergrün knapp 75 Standorte im deutschen Markt und nutzt SIDES, um operative Daten tiefer auszuwerten und Wachstum datenbasierter zu steuern.

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