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FAQ – Häufig gestellte Fragen

Question

Trinkgeld in der Gastronomie: Wann muss es versteuert werden – und wie lässt sich mehr generieren?

Trinkgeld in der Gastronomie: Wann muss es versteuert werden – und wie lässt sich mehr generieren?

Sarah Eichberger

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 Minuten Lesezeit

03.08.2026

Wichtigste Erkenntnisse:

  • Trinkgeld ist eine freiwillige Zahlung ohne rechtliche Verpflichtung; in der Gastronomie sind rund 5 bis 10 % des Rechnungsbetrags üblich.
  • Trinkgeld ist steuerfrei, wenn es freiwillig von Dritten zusätzlich zur Rechnung und mit persönlichem Bezug direkt an die bedienende Person gezahlt wird.
  • Steuerpflichtig wird es, wenn der Arbeitgeber es erhält oder aus einem gemeinsamen Topf verteilt, weil dann der persönliche Bezug fehlt.
  • Eine digitale Trinkgeldabfrage, etwa über SIDES Pay, erhöht das Aufkommen (im Schnitt rund 5 % mehr) und sorgt für eine faire, transparente Verteilung.

Ob im Restaurant, beim Lieferdienst oder im Café: Trinkgeld ist ein wichtiger Motivationsfaktor für dein Team – und ein Signal für zufriedene Gäste. Doch viele Gastronomen verschenken Potenzial, weil Trinkgeld noch immer umständlich bar abgewickelt wird.
Die gute Nachricht: Mit digitalen Tools kannst du dein Trinkgeldaufkommen steigern, die Verteilung automatisieren und gleichzeitig alle rechtlichen Anforderungen einhalten. Vor allem aber klären wir dich darüber auf, wann Trinkgeld steuerfrei – und wann steuerpflichtig ist. 

In diesem Artikel:

Was ist Trinkgeld?

Trinkgeld ist eine freiwillige Zahlung für eine Dienstleistung ohne eine rechtliche Verpflichtung.
Seit 2005 ist der Begriff Trinkgeld auch in der Gewerbeordnung genau definiert. Demnach ist Trinkgeld: „ein Geldbetrag, den ein Dritter ohne rechtliche Verpflichtung dem Arbeitnehmer zusätzlich zu einer dem Arbeitgeber geschuldeten Leistung zahlt„

Die Geschichte des Trinkgeldes geht lange zurück. Bereits im Mittelalter war die Zahlung eines Extra-Betrags in vielen europäischen Ländern verbreitet. Es wurde einem hilfreichen Handwerker, Boten oder einer Servicekraft zugesteckt. Diese sollte den abgegebenen Betrag dann dazu verwenden, auf das Wohl des Spenders zu trinken.

Wie viel Trinkgeld ist in der Gastronomie in Deutschland üblich?

In der Gastronomie ist es üblich Trinkgeld zu geben. Dabei ist die Höhe des Trinkgeldes meistens abhängig von der Zufriedenheit des Kunden mit der Dienstleistung. Der Gast belohnt einen freundlichen Service oder das leckere Essen.

Dabei wird nach dem allgemeinen Knigge in der Regel ein Betrag von 5-10 % zusätzlich zum Rechnungspreis gegeben. Jedoch bedeutet es nicht, dass das Trinkgeld umso höher ausfallen muss, je höher der Rechnungsbetrag ist. Die Trinkgeldverteilung im Team kannst du selbst festlegen.

Betriebe, die mit SIDES arbeiten, erhalten im Schnitt 5 % mehr Trinkgeld

SIDES Kunde Möllers, ein schwedisches Restaurant im Herzen Berlins, setzt SIDES Pay inklusive integrierter Trinkgeldabfrage seit einiger Zeit erfolgreich im Betrieb ein. Dabei zeigte sich schnell: Die Möglichkeit, direkt und bequem digitales Trinkgeld zu geben, führt zu spürbar höheren Beträgen.
Im Durchschnitt konnte das Team rund 5 % mehr Trinkgeld pro Bezahlvorgang verzeichnen – ganz ohne zusätzlichen Aufwand für den Service oder die Gäste.

Mehr erfahren

Muss Trinkgeld versteuert werden?

In Deutschland ist das Gastronomie Trinkgeld Gesetz rechtlich im Einkommensteuergesetz und in der Gewerbeordnung festgelegt. Das Einkommensteuergesetz beinhaltet den Umgang mit der Versteuerung von Trinkgeld und die Gewerbeordnung enthält allgemeine Festlegungen.

Wir haben die wichtigsten Informationen für dich zusammengefasst:


Allgemeine gesetzliche Regelung

  • Nach dem Gesetz der Gewerbeordnung darf der Arbeitgeber den Lohn nicht durch das Trinkgeld ersetzen.

  • Das Trinkgeld darf nicht mit der Vergütung verrechnet werden.

  • Außerdem ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet das Trinkgeld während Urlaub oder Krankheit zu zahlen.

Steuerfreies Trinkgeld oder steuerpflichtiges Trinkgeld

Trinkgelder sind unter bestimmten Bedingungen nach dem Einkommensteuergesetz tatsächlich steuerfrei. Jedoch gibt es auch Ausnahmen.

Trinkgeld ist steuerfrei, wenn:

  • Es von einem Dritten freiwillig gezahlt wird.

  • Es zusätzlich zum Rechnungsbetrag gezahlt wird.

  • Ein persönlicher Bezug zwischen dem Trinkgeldgeber und der Bedienung besteht. Das bedeutet, dass der Gast das Trinkgeld für den guten Service der Person direkt zahlt, die ihn bedient hat. Dann muss es nicht in der Steuererklärung angegeben werden. Dafür gibt es auch keine Betragsgrenze.

 

Trinkgeld ist steuerpflichtig, wenn:

  • Der Arbeitgeber das Trinkgeld direkt erhält

  • Das Trinkgeld in einem Topf gesammelt und vom Arbeitgeber an alle Mitarbeiter verteilt wird, weil der persönliche Bezug zum Trinkgeldgeber fehlt. Das Trinkgeld wird somit als Arbeitslohn angesehen, da es vom Arbeitgeber ausgezahlt wird. Deswegen muss es in der Steuererklärung berücksichtigt werden und ist somit Steuer- und Sozialversicherungspflichtig.

 

Ausschlaggebend ist also, ob der Empfänger der Arbeitnehmer oder der Arbeitgeber ist. Erhalten Sie als Unternehmer selbst Trinkgeld, wird die Zahlung immer als Betriebseinnahme erfasst.

Schnell und einfach bargeldlos Trinkgeld geben und bekommen

Bargeldloses Bezahlen ist längst Standard – auch in der Gastronomie. Doch beim Thema Trinkgeld sorgt das oft für Unsicherheit: Können Gäste beim Kartenzahlen überhaupt Trinkgeld geben? Und wie kommt es anschließend transparent und fair bei deinem Team an?

In vielen Betrieben wird der Bezahlbetrag einfach um das Trinkgeld erhöht. Das klingt praktisch, bedeutet für dein Personal aber zusätzlichen Aufwand: Am Ende des Tages muss das Trinkgeld manuell aus der Kassenabrechnung im Gastronomie Kassensystem herausgerechnet werden – fehleranfällig und zeitraubend.

Mit SIDES Pay sparst du dir diesen Aufwand. Deine Gäste können ganz einfach per Karte Trinkgeld geben – und du stellst sicher, dass es automatisch, transparent und fair erfasst wird. So hast du weniger Verwaltungsarbeit und dein Team mehr Zufriedenheit.

Direkte, digitale Trinkgeldabfrage: So funktioniert’s

Mit SIDES Pay wird nach dem Bezahlvorgang automatisch eine Trinkgeldabfrage angezeigt. Gäste können per Touch entscheiden, wie viel sie geben möchten – etwa +1 €, +2 €, +5 € oder einen Prozentwert. Das Trinkgeld wird zusammen mit dem Rechnungsbetrag abgebucht und im System der jeweiligen Servicekraft zugeordnet.

Vorteile auf einen Blick:

  • Trinkgeld bargeldlos geben (EC, Kreditkarte, Apple/Google Pay)

  • Klare Zuweisung zur Bedienung

  • Schnelle Abrechnung am Tagesende

  • Keine Konflikte im Team durch intransparente Trinkgeldverteilung

  • Mehr Motivation und Fairness

  • Ein weiterer Vorteil: Rechtssicherheit und weniger organisatorischer Aufwand.

Geben Gäste digital mehr Trinkgeld?

Ja – und zwar nachweislich. Psychologische Studien und unsere Erfahrungen mit Gastronomiebetrieben zeigen:

  • Erinnerung zahlt sich aus: Wenn Gäste beim digitalen Bezahlprozess aktiv auf die Trinkgeldoption hingewiesen werden, geben sie deutlich häufiger etwas dazu.

  • Clever gesetzte Beträge erhöhen die Spendenbereitschaft: Vorgegebene Auswahlmöglichkeiten wie „5 % / 10 % / 15 %“ wirken als Orientierung und führen oft zu höheren Summen als das freie Eingeben.

  • Der Flow macht’s leicht: Im digitalen Bezahlprozess ist Trinkgeld nur ein Klick – dadurch sinkt die Hemmschwelle spürbar.

  • Kein Stressfaktor für Gäste: Niemand muss nach Kleingeld kramen oder vor der Servicekraft entscheiden, ob und wie viel gegeben wird. Das sorgt für ein angenehmeres Erlebnis für beide Seiten.

 

Für dich als Gastronom:in bedeutet das nicht nur mehr Trinkgeld für dein Team, sondern auch zufriedenere Gäste, die den Servicewert noch stärker wahrnehmen. Digitale Trinkgeldprozesse verbinden also Komfort mit einem echten Plus für deine Mitarbeitenden.

Ein Vorteil im Recruiting: Mehr Trinkgeld = attraktivere Jobs

In einem angespannten Arbeitsmarkt kann ein modernes, faires Trinkgeldsystem den Unterschied machen. Wer mehr Trinkgeld verdient, bleibt motiviert.
Und wer als Arbeitgeber:in zeigt, dass Leistung anerkannt und belohnt wird, hat im Recruiting die Nase vorn. Mit SIDES Pay ermöglichst du deinem Team mehr Verdienst, stärkst die Motivation und positionierst deinen Betrieb als moderne, mitarbeiterfreundliche Gastronomie.

Fazit

Trinkgeld ist mehr als ein Dankeschön – es ist ein echter Erfolgsfaktor in der Gastronomie. Mit digitalen Lösungen wie SIDES Pay machst du das Geben einfacher, erhöhst die Einnahmen deiner Mitarbeitenden und sorgst gleichzeitig für klare Prozesse und Rechtssicherheit.

Jetzt SIDES Pay entdecken und mehr rausholen – für deine Gäste, dein Team und deinen Betrieb.

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