
Sommer, Sonne, Reisezeit: 10 Tipps zur Vorbereitung auf die Tourismus-Saison, Hallo
Sarah Eichberger
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Minuten Lesezeit
30.06.2026
Wichtigste Erkenntnisse:
- Wie Restaurants sich auf die Tourismus-Hochsaison vorbereiten können.
- Warum Google-Profil, Bewertungen, Außenbereich und Speisekarte wichtig sind.
- Welche digitalen Bestell- und Zahlungslösungen Tourist:innen den Besuch erleichtern.
- Wie Schichtplanung, Küche und Warenwirtschaft Spitzenzeiten besser abfedern.
Der Sommer naht, und mit ihm rückt die Hauptreisezeit näher, was für die Tourismusbranche traditionell eine Hochsaison mit zahlreichen Chancen bedeutet. Insbesondere die Gastronomie freut sich auf diese Zeit, da sie die Gelegenheit bietet, Gäste mit kulinarischen Erlebnissen zu verwöhnen. Neueste Prognosen zeigen, dass sich die Tourismusbranche nach der Corona-Pandemie wieder vollständig erholt hat. Gleichzeitig ändern sich die Reisegewohnheiten, wobei Ferienwohnungen und -häuser eine Zunahme von über 8 % an Übernachtungen1verzeichnen. Dies eröffnet Restaurants, Cafés und Bars neue Möglichkeiten. Hier sind 10 Tipps, um deinen Gastronomiebetrieb auf die kommende Sommer-Saison vorzubereiten:
In diesem Artikel:
Tipp 1: Aktualisiere dein Google-Profil
Das wohl wichtigste Tool für Tourist:innen, die sich in einer neuen Stadt oder Umgebung befinden, ist heutzutage Google Maps. Gerade bei Restaurantbesuchen spielt Recherche eine riesige Rolle. Daher ist als Inhaber:in eines Gastronomiebetriebs besonders wichtig, einen professionellen Online-Auftritt über Google my Business (GMB) sicher zu stellen und deinen potenziellen Gästen alle relevanten Informationen über dein Angebot bereit zu stellen. Aktuelle Infos über deine Öffnungszeiten, attraktive Bilder deines Betriebs und freundliche Antworten auf Rezensionen – auch negative – bilden dabei das Minimum ab. Bei Google My Business können potentielle Gäste mittlerweile Reservierungen bei dir vornehmen (sofern du bei einem Google-Partner gelistet bist), mit dir chatten und einen ersten Blick in deine Speisekarte werfen. Ein unglaublich wertvolles Tool für die Tourismusbranche.
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Tipp 2: Sei auf Bewertungsportalen vertreten
Es gibt neben Google mittlerweile einige feste Websites, die sich auf das Thema Gastronomie-Bewertungen spezialisiert haben. Zwei davon sind Tripadvisor und Yelp. Und vor diesen Portalen solltest du als Betreiber:in eines Restaurants oder Cafés auch keine Angst haben. Denn der Einfluss von Online-Bewertungen auf das Image – oder eben die Online-Popularität – von Restaurants ist groß. Umfragen zeigen, dass der Satz „Nur wer meckern will, schreibt eine Bewertung“, gar nicht unbedingt stimmen muss. In 85 % aller Fälle erhielten deutsche Restaurants positive Bewertungen mit vier oder fünf Sternen. Allerdings stieg auch die Zahl der negativen Bewertungen von 8 % im Jahr 2021 auf 9 %2. Wichtig ist, wie du als Betreiber:in auf Bewertungen reagierst. Wir empfehlen: auf alle Rezensionen antworten, bei Kritik auf die Punkte eingehen und ggf. den Gast mit einem gratis Getränk oder Nachtisch beim nächsten Besuch besänftigen.

Tipp 3: Optimiere deinen Außenbereich
Die Außengastronomie spielt in den Sommermonaten eine entscheidende Rolle. Laut einer aktuellen Umfrage3bevorzugen 65% der Deutschen im Sommer Restaurants mit einem Außenbereich. Ähnlich wird es sich mit Touristen und Touristinnen aus dem Ausland verhalten. Gastronom:innen sollten sich also darauf vorbereiten, ihre Terrasse auf Vordermann zu bringen und Gäste mit speziellen Angeboten und kreativen Gerichten in der Außengastronomie zu verwöhnen. Neben den grundlegenden Voraussetzungen wie Genehmigungen und größtmöglicher Sauberkeit und Bequemlichkeit kann es je nach Location lohnenswert sein, Public Viewing im eigenen Betrieb anzubieten. Aber auch ohne Fokus auf Fußball gibt es einige weitere versteckte Umsatzpotentiale wie z.B. die Bestellmöglichkeit über ein Self Order Terminal oder per QR-Code am Tisch.
Tipp 4: Biete eine englische Version deiner Speisekarte an
Wenn dein Restaurant oder dein Café häufig von internationalen Tourist:innen besucht wird, ist es von Vorteil, eine englische Version deiner Speisekarte bereit zu halten. Das muss nicht zwangsläufig in Papierform sein. Mit einer digitalen Speisekarte – z.B. in Form eines Webshops – kannst du ohne Probleme mehrere Sprachen zu Auswahl geben und per QR-Code-Bestellung auch gleich noch deinen Personalaufwand minimieren. Wenn dein Personal zusätzlich noch ein paar grundlegende Sätze auf englisch drauf hat, solltest du damit auf der sicheren Seite stehen.
Tipp 5: Biete verschiedene Zahlungsarten an
In vielen Ländern wird Bargeld kaum noch akzeptiert, sodass besonders im Ausland das Bezahlen in elektronischer Form sowie mit Kreditkarten die gängigen Bezahlmethoden sind. Aber auch in Deutschland merken Gastronom:innen diesen Trend immer mehr dank der Tourismusbranche. Es gibt bereits Betriebe, die gänzlich ohne die Möglichkeit der Bargeldzahlung auskommen. Zuviel Aufwand für dich und dein Restaurant? Nicht mit uns! Bei der Nutzung des SIDES Gastronomiemanagementsystems in Verbindung mit SIDES Pay stehen dir dank unseres Partners Stripe eine Vielzahl an Zahlarten zur Verfügung. Durch dieses Angebot stellst du sicher, dass auch deine internationalen Gäste rundum zufrieden sind und den von dir angebotenen Service nutzen können.

Tipp 6: Achte auf eine gute Schichtplanung
Die Planung von Mitarbeiter:innen und das Management einer Belegschaft erfordert viel Sorgfalt und Zeit. Als Restaurantbesitzer:in musst du sicherstellen, dass jede Schicht über genügend Personal verfügt. Zudem musst du sichergehen, dass dein Personal mit der Arbeitsbelastung zufrieden ist und produktiv arbeiten kann. Gerade in den Sommermonaten und der Hochsaison der Außengastronomie ist es besonders wichtig, ein wachsames Auge auf deine Planung zu haben. Eine effektive Personalmanagement Software steigert die Produktivität, erleichtert Workflows und sorgt für eine angenehme Arbeitsatmosphäre in deinem Betrieb. Aber es gibt auch weitere Tools, die dein Personal entlasten können. Ein paar davon findest du in den folgenden Abschnitten.
Tipp 7: Denke über den Einsatz von Self-Order Terminals nach
Durch den Einsatz von modernen Self-Order Terminals können deine Gäste unkompliziert bestellen und bezahlen. Dadurch reduzierst du Warteschlangen in deinem Restaurant und kannst zugleich deinen Personalaufwand optimieren. Bestellterminals haben sich bereits in diversen größeren Franchiseketten wie Burger King bewiesen. Aber auch immer mehr Einzelbetriebe schätzen den Einsatz von Kiosk-Systemen – gerade, wenn ihre Kundschaft Wert auf Schnelligkeit legt. Gerade internationale Touristen sind mit der Bedienung von Selbstbedienungsterminal vertraut, da sie in anderen Ländern viel häufiger im Einsatz sind als in Deutschland. Aber die Vorteile überzeugen auch hierzulande immer mehr Gastronom:innen: mehr Flexibilität, schnellerer Service, wenn gewünscht – Mehrsprachigkeit und dank der SIDES Pay Anbindung eine große Anzahl an Zahlungsmöglichkeiten für Touristen und Touristinnen.
Tipp 8: Lass deine Gäste einfach per QR-Code am Tisch bestellen
Wenn dir der Einsatz eines Selbstbedienungsterminals für deinen Betrieb zu viel erscheint, dann kann das QR-Code Ordering eine tolle Alternative für Tourist:innen und Kund:innen bieten. Über eine Schnittstelle zum SIDES Kassensystem und dem Restaurant Webshop können deine Gäste mit einem QR-Code die digitale Speisekarte abrufen und kontaktlos am Tisch bestellen. Die Bestellung wird dann automatisch an deine Kasse übermittelt und kann direkt verarbeitet werden. Dein Gast entscheidet selbst, ob er bargeldlos oder lieber Bar zahlen möchte. Bei der online Zahlung kann selbstverständlich auch Trinkgeld gegeben werden. Gerade die Bestellaufnahme – die ja durchaus auch mal länger dauern kann bei Hochbetrieb während der Tourismussaison – ist die Bestellung per QR-Code ein entlastendes Tool für dein Personal und sorgt für mehr Zufriedenheit bei deinen Kund:innen.

Tipp 9: Optimiere deine Küchenabläufe
Der Erfolg eines Restaurants hängt maßgeblich von einer effizienten und gut organisierten Küche ab. Gerade bei Hochbetrieb kann schnell Chaos entstehen und so zu langen Wartezeiten führen. Die Digitalisierung von Prozessen und Automatisierung von Arbeitsschritten sorgt dafür, dass Chaos minimiert wird und dein Personal sich auf die wichtigsten Dinge – nämlich das Zubereiten eurer Speisen – fokussieren kann. Der SIDES Küchenmanager kann dir hierbei helfen. Mit der Küchenmonitor-Software verwaltest du Bestellungen digital am Monitor und machst damit Schluss mit unübersichtlicher Zettelwirtschaft in deiner Küche! Dank flexibel einrichtbarer Arbeitsstationen kannst du deinen Personaleinsatz optimieren und vermeidest Leerlauf. Gern berät dich unser Team eingehend zum Küchenmanager.
Tipp 10: Achte auf Warenverfügbarkeit
Wenn du einen Ansturm von Touristen und Touristinnen bekommst, möchtest du auf keinen Fall erklären müssen, dass einige Speisen auf Grund von Zutatenmangel nicht zubereitet werden können. Ein gutes Warenwirtschaftssystem ermöglicht es dir, deine Lagerbestände übersichtlich und flexibel zu verwalten und dich frühzeitig zu benachrichten, wenn Bestände zur Neige gehen. Dank der intelligenten Cloud-Software von SIDES werden im Warenwirtschaftsmodul alle Änderungen in Echtzeit übermittelt. Die Bedienung und Anwendung sind benutzerfreundlich gestaltet, sodass auch neue Mitarbeiter:innen sich schnell mit der Software vertraut machen. Damit verhinderst du Engpässe und kannst schnell und einfach auf Kundenanstürme reagieren.
Quellen:1Destatis2Respondelligent3Gastgewerbe Magazin
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