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FAQ – Häufig gestellte Fragen

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Anzeigen schalten für dein Restaurant: Mehr Direktbestellungen ohne Provision

Anzeigen schalten für dein Restaurant: Mehr Direktbestellungen ohne Provision

Sarah Eichberger

...

 Minuten Lesezeit

03.08.2026

Wichtigste Erkenntnisse:

  • Lieferportale bringen Reichweite, kosten aber Provision und liefern keine Kundendaten; Performance Marketing führt Gäste in deinen eigenen Bestellkanal.
  • Google Ads fängt bestehende Kaufabsicht ab, Social Media Ads erzeugen Nachfrage und Aufmerksamkeit, beide Kanäle ergänzen sich.
  • Für belastbare Ergebnisse brauchst du ein realistisches Budget (mittlere dreistellige Beträge pro Monat) und eine Testphase von mindestens vier Wochen.
  • Ohne Conversion-Tracking (Kosten pro Bestellung, Conversion Rate, ROAS) bleibt jede Kampagne reine Schätzung.
  • Werbung beschleunigt, ersetzt aber keine organische Präsenz aus SEO-Webshop und gepflegtem Google-Business-Profil.

Online-Sichtbarkeit entscheidet heute über Umsatz. Lieferportale sind oft der erste Kontaktpunkt für neue Gäste und besonders für Erstbestellungen enorm wertvoll. Sie bringen Reichweite und Sichtbarkeit, aber sie bauen nicht deine Marke auf – stattdessen stehst du immer im Schatten der Plattform. Jede Bestellung kostet Provision, und du hast keinen direkten Zugriff auf Kundendaten. Mit gezieltem Performance Marketing, SEO für deinen eigenen Webshop und zusätzlichen Maßnahmen, die direkt in deinen Shop führen, kannst du langfristig die Gäste auf provisionsfreie Bestellungen lenken. So sicherst du dir nicht nur die Marge, sondern baust auch eine direkte Beziehung zu deinen Gästen auf.

In diesem Artikel:

Warum sollte ich Anzeigen schalten, wenn ich schon auf Lieferportalen bin?

Lieferportale bringen Reichweite, aber sie gehören nicht dir. Du zahlst Provisionen, konkurrierst direkt mit Mitbewerbern und hast keine Kontrolle über Kundendaten. Performance Marketing ermöglicht es dir, Gäste gezielt in deinen eigenen Bestellkanal zu führen. Ergänzend können Maßnahmen wie QR-Codes auf Rechnungen oder Tischaufstellern Gäste systematisch in deinen Shop führen. So wird jeder neue Gast nicht nur einmal gewonnen, sondern langfristig zu einem direkten Kunden, ohne dass Provisionen anfallen.

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💡 SIDES Insight

Mit einem SEO-optimierten Webshop von SIDES, der mobilfreundlich ist und einen klaren Bestellprozess bietet, landet jeder Klick direkt dort, wo er den größten Wert für dich erzeugt. Umso wichtiger ist es, deine Kund:innen in genau diesen Shop zu führen. 

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Was genau bedeutet Performance Marketing für mein Restaurant?

Performance Marketing ist kein bloßes Werbebudget, sondern ein steuerbares System. Du bezahlst nur für messbare Ergebnisse – Klicks, Bestellungen oder Conversions – und kannst genau nachvollziehen, welche Kampagne profitabel ist. Besonders für Restaurants eignen sich Google Ads, um Menschen mit klarer Kaufabsicht zu erreichen, wie zum Beispiel bei der Suche nach „Pizza bestellen Berlin Friedrichshain“. Social Media Anzeigen dagegen erzeugen Aufmerksamkeit, bevor der Hunger konkret ist, und eignen sich perfekt für neue Gerichte, Aktionen oder Branding. Beide Kanäle ergänzen sich optimal, wenn sie strategisch eingesetzt werden und konsequent in den eigenen Bestellprozess führen.

Wie starte ich mit Google Ads, ohne Geld zu verbrennen?

Der Einstieg in Google Ads kann anfangs einschüchternd wirken, aber er lässt sich Schritt für Schritt aufbauen. Zuerst musst du wissen, welche Suchbegriffe deine Gäste wirklich nutzen. Stell dir vor, du bist selbst hungrig: Würdest du „Burger bestellen Berlin Mitte“ googeln, oder eher „beste Burger in meiner Nähe“? Genau solche Begriffe sind die Grundlage deiner Kampagne.

 

Ein guter Startpunkt ist der Keyword-Planer von Google, der dir zeigt, wie häufig bestimmte Suchbegriffe gesucht werden und wie stark die Konkurrenz ist. Achte darauf, regionale Begriffe zu kombinieren, also Stadtteile oder bekannte Nachbarschaften, damit du nur die Menschen erreichst, die auch wirklich liefern lassen können.

Wenn du deine Keywords hast, geht es an die Anzeigentexte. Hier gilt: präzise, ansprechend, mit klarer Handlungsaufforderung. Sag deinen Gästen, was sie bekommen und warum sie bei dir bestellen sollten. Zum Beispiel: „Frische Bowls in 30 Minuten geliefert – jetzt direkt im Shop bestellen.“ Vermeide Fachbegriffe, setze stattdessen auf klare Sprache und Emotionen – Hunger soll sofort geweckt werden. Achte darauf, dass die Anzeige genau auf die Seite führt, wo die Bestellung abgeschlossen werden kann. Jeder Klick, der im Leeren landet, kostet Geld und senkt die Conversion.


Die Struktur deiner Kampagne ist ebenfalls entscheidend. Gruppiere Keywords nach Themen: Pizza, Burger, Sushi oder Mittagstisch. Jede Anzeigengruppe sollte genau auf diese Keywords ausgerichtet sein und einen passenden Anzeigentext haben. So verbessert Google die Relevanz und senkt deine Klickpreise. Außerdem kannst du mit Negativ-Keywords verhindern, dass du für irrelevante Begriffe zahlst – zum Beispiel „Rezepte für Pizza“ oder „Restaurant Jobs“, die zwar Klicks bringen, aber keine Bestellungen.


Ein weiterer Hebel für Einsteiger: Testen und optimieren. Lass die Kampagnen mindestens ein paar Wochen laufen, beobachte, welche Keywords und Texte am besten funktionieren, und passe dann Budget und Gebote an. Performance Marketing lebt von Daten – je besser dein Tracking, desto effizienter kannst du dein Budget einsetzen und jeden Euro in echte Bestellungen verwandeln.

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💡 SIDES Insight

Ein zusätzlicher Hebel, den viele Restaurants nutzen, sind Gutscheincodes für Google Ads. Damit kannst du gezielt Neukunden ansprechen, Sonderaktionen promoten oder Gäste zu wiederholten Bestellungen motivieren. Das Schöne: Mit der SIDES Gastronomie-Software ist das Anlegen solcher Codes super einfach. Du erstellst sie in wenigen Klicks, trackst die Einlösungen automatisch und siehst direkt, welche Kampagnen am meisten Umsatz bringen. So wird jede Aktion messbar und planbar – ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand.

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Wie viel Budget brauche ich realistisch?

Mini-Budgets bringen keine verlässlichen Ergebnisse. Für einen aussagekräftigen Test sind mittlere dreistellige Beträge pro Monat sinnvoll, gekoppelt mit einer Testphase von mindestens vier Wochen. Wichtig ist nicht nur die Höhe, sondern die Zeit, um die Kampagnen zu optimieren. Wer zu früh abbricht, kann keine belastbaren Daten gewinnen. Ziel ist es, die Kosten pro Bestellung unter die Provision auf Lieferportalen zu drücken und so jede Direktbestellung profitabler zu machen als über die Plattform.

Funktionieren Social Media Anzeigen überhaupt für Restaurants?

Ja – aber der Ansatz unterscheidet sich deutlich von Google Ads. Während Google bestehende Nachfrage abfängt, erzeugt Social Media Nachfrage, bevor der Hunger konkret ist. Es geht also darum, Interesse zu wecken, deine Marke sichtbar zu machen und Gäste dazu zu bringen, deinen Shop zu besuchen.

 

Besonders gut funktionieren visuelle Inhalte: kurze Videos, „Behind the Scenes“-Einblicke aus der Küche oder Posts, die neue Gerichte und limitierte Aktionen vorstellen. Sie sollten Emotion transportieren und Appetit machen – nicht nur informieren.

 

Für Einsteiger ist es wichtig, die Zielgruppe klar zu definieren. Wer bestellt bei dir? Junge Menschen, Berufstätige, Familien? Auf Instagram und TikTok erreichst du eher jüngere Zielgruppen, während Facebook immer noch stark für lokale Kundschaft ab 30+ ist. Richte deine Kampagnen so aus, dass die Anzeigen nur Menschen in deinem Liefergebiet oder in deiner Stadt sehen, um Streuverluste zu minimieren.

 

Anzeigentexte müssen prägnant und handlungsorientiert sein. Sag, was der Gast bekommt, warum es besonders ist, und was er als Nächstes tun soll. Beispiele: „Heute 20 % auf deine Lieblingspizza – direkt im Shop bestellen!“ oder „Frisch zubereitete Bowls warten auf dich – jetzt in unserer App!“ Wichtig ist, dass der Klick direkt zur Bestellung führt – sei es in deinen Webshop oder in deine eigene App. Jeder zusätzliche Schritt reduziert die Conversion.

 

Die Kampagnenstruktur ähnelt der bei Google Ads: Gruppiere Anzeigen nach Themen oder Zielgruppen, teste unterschiedliche Formate (Bild, Video, Story) und beobachte, welche Inhalte am besten performen. Nutze auch A/B-Tests, um verschiedene Texte, Bilder und Handlungsaufforderungen gegeneinander zu prüfen. Im Social Media Bereich ist es besonders effektiv, Retargeting einzusetzen: Menschen, die deine Website oder App besucht haben, aber nicht bestellt haben, kannst du erneut mit gezielten Anzeigen ansprechen.

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💡 SIDES Insight

Zusätzlich solltest du auf langfristige Bindung setzen. Eine eigene App von SIDES ermöglicht Push-Nachrichten, exklusive Aktionen oder Treueprogramme. So erreichst du Stammgäste direkt, ohne erneut Werbebudget investieren zu müssen. Social Media Ads funktionieren also nicht nur als kurzfristiger Anreiz, sondern können Teil einer langfristigen Strategie sein, die neue Gäste gewinnt und bestehende bindet.

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Wie messe ich, ob sich meine Anzeigen wirklich lohnen?

Ohne Tracking ist alles nur Schätzung. Conversion-Tracking über Google Tag oder Meta Pixel ist Pflicht. Du solltest neben Klickzahlen vor allem Kosten pro Bestellung, Conversion Rate und Return on Ad Spend (ROAS) im Blick haben. Umsatz alleine sagt noch nichts über Profitabilität aus – entscheidend ist die Marge. Nur wer seine Zahlen kennt, kann Entscheidungen auf Basis von Daten treffen.

Reicht Werbung allein aus, um online sichtbar zu sein?

Nein. Performance Marketing ist ein Beschleuniger, aber kein Fundament. Langfristig brauchst du eine starke organische Präsenz. Ein SEO-optimierter Webshop sorgt dafür, dass du auch ohne Anzeigen gefunden wirst, während ein gepflegtes Google Business Profil mit aktuellen Öffnungszeiten, Bewertungen und Fotos deine Sichtbarkeit zusätzlich steigert. Lieferportale bleiben wichtige Reichweitenkanäle, sollten aber clever eingesetzt werden. Exklusive Angebote im eigenen Shop oder Treueprogramme über die App können Gäste von der Plattform in dein System ziehen.

Fazit

Performance Marketing ist kein Experiment für Konzerne, sondern ein Werkzeug für Restaurants, die ihre digitale Präsenz ernst nehmen. Mit einem sauberen, SEO-optimierten Webshop, funktionierendem Tracking und klaren Kennzahlen wird Werbung zu einem planbaren Wachstumskanal. Du investierst nicht in unsichtbare Reichweite, sondern in profitable Direktbestellungen – ohne Provisionen, mit direkter Kundenbindung und voller Kontrolle über deine Marge.

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