
Die besten Kassensysteme für die Gastronomie 2026 im Vergleich
Kim Jüditz
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Minuten Lesezeit
09.06.2026
Wichtigste Erkenntnisse:
- Das beste Kassensystem hängt vom Geschäftsmodell ab, nicht von der Anzahl der Funktionen.
- SIDES bündelt Kasse, Webshop, Lieferportale, Küche, Payment und Auswertungen in einem System und eignet sich besonders für Lieferservice, Ghost Kitchen, QSR und Franchise.
- Lightspeed passt zu klassischen und gehobenen Restaurants mit Tischservice, orderbird und ready2order zu kleineren Betrieben.
- SumUp bietet den günstigsten Einstieg für Kleinstbetriebe, wird bei steigendem Umsatz aber vergleichsweise teuer.
Welches Kassensystem ist das beste für deinen Gastrobetrieb? In diesem Vergleich stellen wir die 5 führenden Lösungen für 2026 gegenüber – mit Funktionsübersicht, klaren Stärken und Schwächen und einer konkreten Empfehlung je nach Betriebstyp.
Ein Kassensystem ist heute weit mehr als eine digitale Kasse. Es entscheidet darüber, wie effizient dein Restaurant arbeitet, wie viele Fehler im Tagesgeschäft entstehen und wie gut du dein Wachstum steuern kannst.
Gerade für Restaurants mit mehreren Bestellkanälen, Liefergeschäft oder mehreren Standorten reicht eine klassische Kasse längst nicht mehr aus. Bestellungen müssen aus Webshop, Lieferportalen, Self-Order-Terminals und dem Restaurant in einem System zusammenlaufen. Gleichzeitig erwarten Gäste schnelle Abläufe, digitale Zahlungsmöglichkeiten und kurze Wartezeiten.
Doch welches Kassensystem passt wirklich zu deinem Betrieb? Wir vergleichen die wichtigsten Gastro-Kassensysteme für 2026 und zeigen, für welche Betriebstypen sich die einzelnen Lösungen eignen.
In diesem Artikel:
Die besten Kassensysteme für die Gastronomie 2026
- SIDES: bestes Gesamtsystem für Lieferdienste, mittelständische Restaurantbetriebe, Ghost Kitchen & Franchise
- Lightspeed: bestes System für gehobene Restaurants & Hotellerie
- orderbird: gut für Cafés, Bars und einfache Restaurantbetriebe
- ready2order: solide Lösung für KMU und kleinere Gastrobetriebe
- SumUp: günstigster Einstieg für Kleinstbetriebe
Jedes System setzt unterschiedliche Schwerpunkte. Während einige Anbieter vor allem klassische Restaurants unterstützen, sind andere auf Lieferdienste, Quick-Service-Konzepte oder Franchise-Strukturen spezialisiert.

Was macht ein gutes Gastro-Kassensystem 2026 aus?
Die wichtigste Frage lautet nicht: “Welche Funktionen hat die Kasse?” Sondern: Passt die Software zu deinem Geschäftsmodell?
Ein modernes Kassensystem sollte heute mindestens folgende Bereiche abdecken:
- TSE-konforme Kassenführung
- Cloudbasierter Zugriff auf alle Daten
- Bestellverwaltung über alle Kanäle
- Digitale Küchenanbindung
- Auswertungen und Statistiken
- Warenwirtschaft
- Integrierte Zahlungsabwicklung
- Filialverwaltung bei mehreren Standorten
Je komplexer dein Betrieb wird, desto wichtiger wird außerdem die Frage, wie viele zusätzliche Systeme du neben deiner Kasse benötigst.
Viele Restaurants arbeiten heute mit separaten Lösungen für:
- Lieferportale
- Webshop
- Bezahlsystem
- Küchenmonitor
- Fahrermanagement
- Bonusprogramm
- Personalverwaltung
Dadurch entstehen zusätzliche Kosten, doppelte Datenpflege und unnötiger Verwaltungsaufwand. Deshalb setzen immer mehr Gastronom:innen auf All-in-One-Lösungen, die alle Prozesse in einem System bündeln. Genau dieser Unterschied trennt viele moderne Systeme von klassischen Kassensoftwares.
Kassensystem Gastronomie 2026: Eine komplette Übersicht
Ob Lieferservice, Ghost Kitchen, QSR, Café oder Franchise: In der folgenden Übersicht siehst du auf einen Blick, welches Kassensystem zu deinen Anforderungen, Prozessen und Wachstumsplänen passt.
Funktion / Feature
SIDES
Lightspeed
orderbird
SumUp
ready2order
Kassensystem (POS)
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Cloud-basiert / SaaS
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TSE-konform Deutschland
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Offline-Modus
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Eigener Webshop & App
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Self-Order Terminal / Kiosk
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QR-Code-Bestellung
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Lieferportal-Integration
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Via Partner
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Küchenmonitor / KDS
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Fahrermanagement
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Kommissionierung
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Call-Center-Funktion
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Externe Lieferlösung / DaaS
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Warenwirtschaft
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Filialverwaltung / Multi-Location
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Personalmanagement
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Bonussystem / Kundenbindung
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Via Partner
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Integriertes Payment
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Auswertungen & Reports
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Tischreservierung
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Hardware mitlieferbar
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Telefonischer Support
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Eine Kasse, die so vielseitig ist wie du
SIDES bündelt Kasse, Webshop, Lieferportale, Küche, Payment und Auswertungen in einem System. So reduzierst du manuelle Arbeit, vermeidest Zettelchaos und behältst alle Bestellungen zentral im Blick.
Ideal für Lieferservices, QSR, Ghost Kitchens und Restaurants, die wachsen wollen.
Die 6 besten Kassensysteme für die Gastronomie 2026 im Detail
1. SIDES: das beste Kassensystem für Lieferservice & Systemgastronomie
SIDES ist die einzige Lösung im Vergleich, die speziell für Lieferbetriebe, Ghost Kitchens, Quick-Service-Restaurants und Franchise-Strukturen entwickelt wurde. Das macht das System einzigartig: Wo andere auf externe Partner-Integrationen setzen, laufen bei SIDES alle Bestellungen und Betriebsabläufe zentral in einem System zusammen. Das reduziert manuelle Arbeit, sorgt für mehr Kontrolle und vereinfacht das Wachstum.
Stärken von SIDES
- Vereint alle wichtigen Prozesse in einer Software – von der Kasse über Lieferportale und Küche bis hin zu Payment, Kundenbindung und Auswertungen.
- Besonders stark für Betriebe mit mehreren Bestellkanälen, hohem Bestellvolumen oder mehreren Standorten.
Reduziert manuellen Aufwand, da Daten nur einmal gepflegt werden müssen. - Hohe Skalierbarkeit für Franchise, Ketten, Ghost Kitchens und Delivery-Konzepte.
- Starke Unabhängigkeit von Drittanbietern durch eigenen Webshop, App und Loyalty-Funktionen.
Schwächen von SIDES:
- Für kleine Cafés oder Einzelbetriebe mit einfachen Anforderungen oft umfangreicher als notwendig.
- Der größte Mehrwert entsteht erst, wenn mehrere Module gemeinsam genutzt werden.
2. Lightspeed: stark für klassische Restaurants
Lightspeed richtet sich vor allem an klassische Restaurants, Hotelgastronomie und Betriebe mit komplexem Tischservice. Der Fokus liegt auf POS, Reservierungen, Reporting und zahlreichen Integrationen.
Stärken von Lightspeed:
- Sehr ausgereifte Lösung für klassische Restaurantkonzepte und die gehobene Gastronomie.
- Umfangreiche Auswertungen und gute Steuerungsmöglichkeiten für mehrere Standorte.
- Große Integrationslandschaft für Hotel-, Reservierungs- und Buchhaltungssysteme.
- Besonders interessant für Betriebe mit starkem Fokus auf Tischservice.
Schwächen von Lightspeed:
- Einige Funktionen werden über Partnerlösungen abgebildet.
- Weniger geeignet für Delivery-orientierte Konzepte oder Restaurants mit komplexen Multi-Channel-Prozessen.

3. orderbird: einfach & schnell für Café und Restaurant
orderbird positioniert sich als unkomplizierte Lösung für kleinere und mittlere Gastrobetriebe. Die Installation ist schnell, die Bedienung intuitiv.
Stärken von orderbird:
- Sehr einfacher Einstieg und schnelle Einarbeitung.
Gute Lösung für Betriebe, die hauptsächlich eine zuverlässige Kasse benötigen. - Überschaubare Komplexität für kleine Teams.
Schwächen von orderbird:
- Weniger geeignet für stark wachsende Unternehmen oder Multi-Store-Konzepte.
- Begrenzte Möglichkeiten für die Digitalisierung des gesamten Betriebs.
- Fokus liegt stärker auf dem Kassensystem als auf der Abbildung aller Restaurantprozesse.
4. ready2order: günstiger Einstieg für kleinere Restaurants
ready2order bietet die wichtigsten Kassenfunktionen zu überschaubaren Kosten.
Stärken von ready2order:
- Einfaches und kostengünstiges System für kleinere Gastronomiebetriebe.
- Schnell implementiert und leicht verständlich.
- Gute Wahl für Betriebe mit überschaubaren Abläufen.
Schwächen von ready2order:
- Weniger Möglichkeiten zur Automatisierung operativer Prozesse.
- Für Unternehmen mit mehreren Vertriebskanälen oder Expansionsplänen schnell an Grenzen.
- Geringerer Funktionsumfang für Wachstum, Kundenbindung und Prozesssteuerung.
5. SumUp: einfache Kasse für Kleinstbetriebe
SumUp ist primär als Zahlungsanbieter bekannt und bietet mit seiner Kassenlösung einen günstigen Einstieg für sehr kleine Betriebe.
Stärken von SumUp:
- Niedrige Einstiegskosten.
- Besonders einfach für kleine Betriebe und Gründer.
Schwächen von SumUp:
- Fokus liegt auf Zahlungsabwicklung, nicht auf komplexen Gastro-Prozessen.
- Weniger geeignet für Restaurants mit hohem Bestellvolumen oder mehreren Standorten.
- Begrenzte Möglichkeiten für Prozessautomatisierung, Delivery oder Franchise-Strukturen.
- Durch transaktionsbasierte Kosten kann das Modell bei steigendem Umsatz vergleichsweise teuer werden.
Welches Kassensystem passt zu welchem Betriebstyp?
BetriebstypEmpfehlung 2026Lieferservice / Delivery-FirstSIDESGhost KitchenSIDESFranchise / SystemgastronomieSIDES oder LightspeedGehobenes Restaurant à la carteLightspeed HotelrestaurantLightspeedMittelständisches Restaurant / BarorderbirdCafé / Bistro / Bar einfachorderbird oder ready2orderKleinstbetrieb / Food Truck / MarktstandSumUp oder ready2order
Fazit
Das beste Kassensystem ist nicht automatisch das mit den meisten Funktionen. Entscheidend ist, wie gut es zu deinem Geschäftsmodell passt.
Wenn du ein klassisches Restaurant betreibst, können Lightspeed oder orderbird eine gute Wahl sein. Wenn du jedoch mehrere Bestellkanäle, Liefergeschäft oder mehrere Standorte verwalten möchtest, bietet SIDES deutlich mehr als ein klassisches Kassensystem: eine zentrale Plattform für alle Prozesse in deinem Restaurant.
So arbeitest du mit weniger manueller Arbeit, mehr Kontrolle und einer Software, die mit deinem Betrieb mitwächst.
Häufige Fragen zu Kassensystemen
Welches Kassensystem ist 2026 das beste für die Gastronomie?
Das beste Kassensystem hängt von deinem Betriebstyp ab. Für Lieferservices, Ghost Kitchens und Franchise-Betriebe ist SIDES 2026 die umfassendste Lösung auf dem Markt. Für gehobene à-la-carte-Restaurants empfiehlt sich Lightspeed, für kleinere Cafés und Bistros orderbird oder ready2order.
Was muss ein Kassensystem für die Gastronomie 2026 können?
Pflicht: TSE-Konformität, Cloud-Betrieb, Offline-Modus, Warenwirtschaft, Auswertungen. Je nach Betrieb kommen dazu: KDS, Lieferportal-Integration, eigener Webshop, Fahrermanagement, Self-Order Terminal und Filialverwaltung.
Ist ein Kassensystem in der Gastronomie Pflicht?
In Deutschland gibt es keine generelle Pflicht zur Nutzung einer elektronischen Kasse. Wer jedoch ein elektronisches Kassensystem nutzt, muss es seit 2020 mit einer zertifizierten Technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) ausstatten.
Was kostet ein Gastro-Kassensystem 2026?
Die Kosten variieren stark: SumUp startet ab 249 € (Gerät) plus Transaktionsgebühren. Systeme wie SIDES, Lightspeed und gastronovi arbeiten mit monatlichen Abonnements, die je nach Standortzahl und Funktionsumfang skalieren. Für komplexe Betriebe sind Abonnementmodelle langfristig günstiger als Transaktionsgebühren.
Kann ich Lieferando & Co. direkt ins Kassensystem integrieren?
Ja – aber nur bei wenigen Systemen nativ. SIDES integriert alle gängigen Lieferportale (Lieferando, Uber Eats, Wolt) direkt, ohne manuelle Übertragung. Lightspeed und gastronovi bieten dies nur via Drittanbieter-Integration.
Welches Kassensystem ist am besten für mehrere Standorte?
Für Multi-Location-Betriebe und Franchise-Strukturen sind SIDES und Lightspeed am besten geeignet. Beide bieten zentrales Menümanagement und standortübergreifende Auswertungen. SIDES hat dabei den Vorteil der nativen Lieferintegration für Betriebe mit Liefergeschäft.
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