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FAQ – Häufig gestellte Fragen

Question

Erfolgreiches Onboarding in der Gastronomie: So gelingt der Start für neue Mitarbeiter:innen

Erfolgreiches Onboarding in der Gastronomie: So gelingt der Start für neue Mitarbeiter:innen

Sarah Eichberger

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 Minuten Lesezeit

03.08.2026

Wichtigste Erkenntnisse:

  • Ein strukturiertes Onboarding entscheidet mit darüber, ob neue Mitarbeiter:innen bleiben oder das Team schnell wieder verlassen.
  • Typische Fehler sind fehlende Vorbereitung, keine festen Ansprechpartner:innen und zu viel Verantwortung zu schnell.
  • Ein klarer Ablauf für die ersten Tage, inklusive Rundgang, Teamvorstellung und Sicherheitsschulungen, gibt neuen Kolleg:innen Orientierung.
  • Digitale Tools wie Schulungsvideos in einer Wissensdatenbank können den Einstieg zusätzlich erleichtern.
  • Regelmäßiges Feedback und ehrliches Interesse am Menschen sind genauso entscheidend wie die fachliche Einarbeitung.

Die ersten Tage im neuen Job entscheiden oft darüber, ob Mitarbeiter:innen bleiben – oder schnell wieder gehen. Gerade in der Gastronomie, wo das Tagesgeschäft oft stressig ist, darf das Onboarding neuer Teammitglieder nicht zwischen Tür und Tresen stattfinden. Wer hier strukturiert vorgeht, legt den Grundstein für Motivation, Loyalität und eine reibungslose Zusammenarbeit.

In diesem Artikel:

Warum ist Onboarding - also eine gute Einarbeitung - so wichtig?

Neue Kolleg:innen sind häufig unsicher: Wie ticken die Abläufe? Was wird von mir erwartet? Wer ist zuständig? Ein professionelles Onboarding nimmt diese Unsicherheit und sorgt dafür, dass sich neue Teammitglieder schnell zurechtfinden – fachlich und menschlich.

Typische Fehler beim Onboarding in der Gastronomie:

  • Keine Vorbereitung: Neue Mitarbeitende stehen da – und keiner weiß Bescheid.

  • Fehlende Ansprechpartner:innen: Fragen bleiben offen, Unsicherheiten wachsen.

  • Zu viel zu schnell: Neueingestellte werden ins kalte Wasser geworfen, ohne Einweisung.

  • Kein Feedback: Ohne Rückmeldung fehlt die Orientierung.

Was ein gutes Onboarding ausmacht:

1. Vorbereitung ist alles
Noch vor dem ersten Arbeitstag sollten alle Basics stehen:

  • Arbeitskleidung, Schlüssel, Zugänge

  • Einsatzplan für die ersten Tage

  • Ansprechpartner: Wer zeigt was?

 

2. Strukturierter Start
Plane einen klaren Ablauf für die ersten Tage:

  • Rundgang durchs Restaurant/Küche

  • Vorstellen des Teams

  • Einführung in Abläufe, Tools und Kassen­systeme

  • Sicherheits- und Hygieneschulungen

 

3. Digitale Unterstützung nutzen
Moderne Gastro-Software wie SIDES kann den Onboarding-Prozess deutlich vereinfachen – zum Beispiel mit Schulungsvideos in der Wissensdatenbank und benutzerfreundlichen Oberflächen, die den Einstieg erleichtern.

 

4. Menschlich bleiben
Gerade in der Gastro zählt das Zwischenmenschliche. Gib neuen Kolleg:innen das Gefühl, willkommen zu sein – mit ehrlichem Interesse, Offenheit und regelmäßigen Gesprächen. Ein kurzer Check-in am Ende jeder Schicht wirkt oft Wunder.

 

5. Realistische Erwartungen setzen
Kommuniziere klar, was von Anfang an erwartet wird – aber überfordere niemanden. Onboarding ist kein Sprint, sondern ein Prozess.

 

6. Feedbackkultur etablieren
Frage aktiv nach: Was läuft gut, was fehlt noch? So können neue Mitarbeitende aktiv mitgestalten und fühlen sich ernst genommen.

 

Wann ist Onboarding abgeschlossen?
Pauschal lässt sich das nicht sagen – je nach Rolle dauert Onboarding zwischen zwei Wochen und drei Monaten. Entscheidend ist:

  • Die Person kennt alle Abläufe

  • Sie arbeitet eigenständig

  • Sie fühlt sich im Team angekommen

Fazit

Ein gutes Onboarding ist kein Nice-to-have, sondern ein echter Erfolgsfaktor – besonders in der Gastronomie mit ihren hohen Anforderungen und schnellem Tempo. Wer hier systematisch und menschlich vorgeht, reduziert Fluktuation, spart Einarbeitungszeit und stärkt den Teamspirit von Anfang an.

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